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Presse

19.7.2015 Schloßpark Braunshardt

Reif für die Insel

Sommerfeeling im Schlosspark

Von Stefanie Steinert, Darmstädter Echo vom 21.07.2015

WEITERSTADT - Jazz – Ein Jugendorchester mit Vokalensemble und ein Chor begeistern in Braunshardt

Gesang im Braunshardter Schlosspark:
Beim „Reif für die Insel“-Sommerkonzert am Sonntag trat unter anderem der Weiterstädter Jazz- und Popchor „Expression 88“ auf die Bühne.

   Foto: Claus Völker


Nach dem Motto "Reif für die Insel“ sorgten der Weiterstädter Jazz- und Pop-Chor "Expression 88“, das hessische Landesjugendjazzorchester "Kicks & Sticks“ und dessen Vokalensemble "Kicks & Sticks Voices“ am Sonntag im Schlosspark Braunshardt für musikalische Entspannung mit Südsee-Flair.

Zierliche, junge Damen im kleinen Schwarzen röhren in das Bariton-Sax und halten die junge Big-Band-Formation mit jazzigen Akkorden am Piano zusammen. Wie hessische „Blues Brothers“ gehen die jeweils vier halbstarken Posaunisten- und Trompeter ab. Und die Schlagzeuger und Bassisten haben den Rhythmus wohl schon mit der Muttermilch aufgesogen: Vollblutjazzer Wolfgang Diefenbach kann stolz sein auf sein Landesjugendjazzorchester Hessen mit dem Namen „Kicks & Sticks“, das er vor 30 Jahren gegründet hat und das mittlerweile zu den besten Jugend-Jazzorchestern Europas zählt. Hunderte Musiker haben diese hessische Jugend-Big-Band durchlaufen und sind Profi-Musiker geworden.

Im Schlosspark Braunshardt begeistern sie das Publikum mit einer Mischung aus Titeln im Karibik-Rhythmus wie „Horn of Puente“ von Gordon Goodwin und eigens für die Band komponierten Nummern wie „Kicks & Sticks“ von Frank Runhof. Fantastisch, wie alle im satten Sound harmonieren, hier und da einer mit einem hochvirtuosen Solo ausbricht (etwa Victor Fox am Saxofon und Felix Blum an der Trompete) und die jungen Musiker mit einem Riesenspaß bei der Sache sind.

Das Ganze steigert sich noch, als die fünf Sänger der „Kicks & Sticks Voices“ das Ensemble verstärken und mit „A cappella in Acapulco“, „Smack dab in the middle“ und dem Klassiker „Sing, sing, sing“ hochprofessionell für ein Gesangsfeuerwerk sorgen – mit rassigen Bossa Nova-Rhythmen und fetzigem Swing von der Band unterstützt.

Davor nahm der Weiterstädter Jazz- und Popchor „Expression 88“ die Zuhörer mit auf eine Reise in die Südsee und nach Kalifornien; gekonnt begleitet von der Rhythmusgruppe der „Kicks & Sticks“. Diefenbach hat mit dem Chor einen wunderbar weichen, homogenen Gesamtklang erarbeitet, den man bei „Ain’t no sunshine“ oder „California Dreamin“ genießen kann. Begeisternd auch die rhythmisch geprägten Gute-Laune-Nummern wie „Spinning Wheel“ oder „Bacardi Feeling“. Als Gesangssolisten glänzen Dorothee Michiels und Anatol Arikov.

Mit viel „dubab dubab“ oder „chicke chacka chick“ geben die Männerstimmen den Melodien rhythmischen Kick und sorgen für Sommerfeeling trotz einzelner Regentropfen im Schlosspark. Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus für drei tolle Stunden Urlaubsstimmung.

 

 

01-12-2013 ev. Kirche Gräfenhausen

GOOD VIBRATIONS auch in der Vorweihnachtszeit

Weiterstädter Jazz- und Popchor „Expression 88“ beendet sein
Jubiläumsjahr mit einem Weihnachtskonzert in der ev. Kirche in Gräfenhausen

Das Jubiläumsjahr vom Weiterstädter Jazz- und Popchor Expression 88 wurde am 1. Dezember um 17 Uhr mit dem traditionellen Weihnachtskonzert abgeschlossen.

 

Hinter dem Titel „Expression 88 singing Christmas“ verbergen sich nicht die üblichen Weihnachtslieder, sondern bekannte Titel aus dem Jazz- und Pop-Genre. „Christmas bells are ringing“, ein überaus fetziges „Jingle bells“ oder das gefühlvolle „Christmas Lullaby“ wird die Zuhörer in ihren Bann schlagen.

 

 

 GOOD VIBRATIONS am 28.09.2013

„Good Vibrations“ waren zu spüren

Weiterstädter Jazz- und Popchor „Expression 88“ feiert 25. Geburtstag

Zum Jubiläumskonzert unter dem Titel „Good Vibrations“ hatte Expression 88 in das Bürgerzentrum Weiterstadt eingeladen. Die Leitung lag bei Wolfgang Diefenbach, der den Chor als einer der ersten Jazz- und Popchöre in der Region vor 25 Jahren gegründet hatte und heute noch leitet.

Bei dem gut besuchten Konzert zeigte der aus rund 40 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor mit seinem neuen Programm sein weit gefächertes musikalisches Spektrum von Latin über Gospel zu Pop und Jazz - charmant moderiert von Petra Bassus und Rainer Witt.

Gleich zu Beginn gelang es dem Chor gute Laune auf das Publikum zu übertragen. Bei dem Eingangsstück „Good Vibrations“ vermittelte Anatol Arikov in seinem Solopart mit seiner hellen Stimme das Gefühl, die „Beach Boys“ wären in Weiterstadt. Neben mitreißenden Partystücken wie „Celebration“ und „Let’s hang on“ gab es auch ruhigere Töne.

Bei anspruchsvollen a cappella Stücken wie „Africa“ incl. simuliertem Gewitter (Solo: Dorothee Michiels), „And so it goes“ (Solo: Arikov) und dem kraftvollen „What a wonderful world“, gelang es die mit den Stücken verbundenen Emotionen zu vermitteln. Hoffnung, Sehnsucht und die Kraft der Gospel kam bei „Soon I will be home“ und „Fire in the furnace“ (Soli: D. Schröter/Helga Janning/Henry Bienek/A. Arikov) zum Ausdruck. Im Vergleich dazu waren die Latin Stücke „How Insensitive“ und „Corcovado“ (auf Portugiesisch, Solis: Dorothée Schröter/Ronald Mertz) geradezu relaxt. Das Christoph Schöpsdau Trio zauberte auch hier eine perfekte Begleitung. Einen für Expression seltenen Ausflug in das deutsche Volkslied erfolgte mit einer lustigen a cappella Version von „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“.

Solistische Parts würzten immer wieder die Lieder. Zwei Solostücke - von Chormitgliedern vorgetragen - sind hervor zu heben: mit „Skyfall“ wurde eine aktuelle Popnummer von Dorothee Michiels eindrucksvoll interpretiert und erzeugte Gänsehaut beim Publikum. Anatol Arikov präsentierte exzellent „Billie Jean“ incl. Tanzshow im Michael Jackson Style, begleitet von der „Senior Girl Group“ (Kunze/Schröter/Michiels) und Einwürfen von Bienek.

Mit dem Konzert konnte der Chor an seine Tradition anknüpfen, außergewöhnliche Projekte zu veranstalten. Im Laufe seiner 25 jährigen Geschichte trat der Chor in der Alten Oper Frankfurt, in den Kurhäusern Baden-Baden und Wiesbaden mit seinen „Sound of Cinema“ und den „Crossover X-Mas“ Projekten auf.

 





Der Weihnachtsmann kommt inkognito

Konzert – Für „Expressions 88“ gibt es in der Gräfenhäuser Kirche viel Beifall – Dynamik und leise Töne

GRÄFENHAUSEN. Ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert hat der Weiterstädter Pop- undJazzchor „Expressions 88“ in der evangelischen Kirche in Gräfenhausen gestaltet. 

Den guten Ruf des Chors „Expression 88“ konnte man am Sonntagabend schon von Weitem sehen. Über eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in der evangelischen Kirche Gräfenhausen standen schon die ersten Zuhörer auf dem verschneiten Kirchplatz und warteten auf Einlass. „Wunderschön“, sagte eine Büttelbornerin, „ich bin jetzt das dritte Jahr hier.“
Mit dem „Expression 88“-Konzert fange für sie die Adventszeit richtig an. Rote und grüne Scheinwerfer tauchten das Kirchenschiff in vorweihnachtliches Licht, als der Chor – er besteht aus rund drei Dutzend Sängerinnen und Sängern – vor den Altarbereich trat.
Alle trugen elegantes Schwarz, teilweise um eine silbern glänzende Applikation oder eine funkelnde Fliege angereichert. Schon mit dem ersten Stück „Es ist ein Ros entsprungen“ zeigte der gemischte Chor sein Potenzial mit Kanon und Dynamik, indem leise Passagen auf lautere folgten. Eine Weihnachtsgeschichte gehörte auch zur Aufführung – gelesen von Iris Heukelbach und geschrieben von Rainer Witt. Der ehemalige Hörfunk-Moderator lebt in Weiterstadt und hatte aufgeschrieben, warum es im Odenwälder Ort Ober-Schönmattenwag einst keine Weihnachtsgeschenke gab. Ober- Schönmattenwag hat heute rund 580 Einwohner und gehört zu Wald-Michelbach.
Aber bevor Iris Heukelbach weiterlas, warum der Weihnachtsmann persönlich, aber inkognito mit Schlitten und Rentieren im Odenwald nachschaute, sang der Chor „Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her“, sowie die etwas moderneren Weihnachtslieder „Joyful Joyful“, „Christmas Song“ und „Christmas Lullaby“. Mit Einwurfsoli in verschiedenen Stücken begeisterten Brigitte Stadahl, Graziella Grotta D‘Auria und Ronald Mertz, das Publikum in der fast vollen Kirche dankte mit viel Applaus. Ebenfalls sehr gut an kam Bernhard Kießigs Klaviersolo „Feliz Navidad“, ein 1970 von José Feliciano geschriebenes Weihnachtslied. 
Noch vor den abschließenden Liedern „White Christmas“ und „Stille Nacht“ hatte der Weihnachtsmann aber doch noch herausgefunden, warum seine Gehilfen Ober-Schönmattenwag vergessen hatten – Iris Heukelbach las weiter vor. Die Auflösung: Der Ortsdiener hatte den Ortsnamen nämlich nicht auf Hochdeutsch, sondern im Odenwälder Dialekt an den Weihnachtsmann geschickt. Und so habe „Owwer-Schimmeldewog“ auf der Liste gestanden.
„Expression 88“ ist ein Weiterstädter Pop- und Jazzchor, der 1988 von seinem Leiter Wolfgang Diefenbach mitgegründet wurde. Diefenbach ist ein renommierter Jazz-Chorleiter und war 2008 mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet worden. Diefenbach lebt bei Wiesbaden und ist musikalischer Leiter und Gründer des hessischen Landesjugend-Jazzorchesters. Er dirigierte unter anderem auch Orchester wie die Prager Symphoniker oder die Baden-Badener Philharmonie.




Darmstädter Echo vom 08.12.2009

Santa Claus im modernen Gewand

Expressions 88:

Weiterstädter Chor gestaltet stimmungsvollen Abend in der Kirche Gräfenhausen.                 

Die besondere Atmosphäre in der kleinen Steinkirche in Gräfenhausen sorgt für weihnachtliche Stimmung, die Musik unter dem Motto ,,Santa Claus Is Coming" tut ihr übriges für eine perfekte Vorbereitung auf Weihnachten.,,Wir hoffen, dass Sie heute einen stimmungsvollen Advent verbringen können", begrüßt Chormitglied Henry Bienek das Publikum.

Zu einem weihnachtlichen Konzert hatte der Weiterstädter Jazz- und Popchor ,,Expressions 88" in die evangelische Kirche Gräfenhausen eingeladen. Der Chor unter Leitung von Wolfgang Diefenbach versammelte sich vor dem Altar, direkt unter dem Adventskranz. Mit dem Lied ,,I´ll be home for christmas" wurde der Abend eingeleitet. Pianist Bernhard Kießig begleitete die Sänger auf dem Keyboard.

Spätestens beim zweiten Lied ,,Halleluja" kam Bewegung in den Chor. Es wurde mitgeswingt und mitgetanzt. ,,Das besondere ist, dass der Chor nicht nur auf klassische deutsche Musik spezialisiert ist", erklärte Diefenbach. ,,Wir singen eher moderne und jazzige Stücke und sind glücklich über die tolle Auswahl."

Ein weitere Höhepunkt waren die Gedichte, die von Gaby Draudt, Agnes Gudelke, Brigitta Maier, Dorothee Link und Henry Bienek vorgetragen wurden. Ob ,,Einsame Weihnacht" von Arnold Kirchner oder ,,Weihnachten" von Joseph von Eichendorff, für jede Stimmung war etwas dabei. Gedichte und Lieder wechselten sich ab, auch Klassiker wie ,,Winter Wonderland" und ,,Joyful" mit verschiedenen Solo-Sängern durften nicht fehlen.

,,Das Ave Maria war am Schönsten", fanden Lydia Streit und Leni Steiger. ,,Eigentlich kann ich gar nicht sagen, was am Schönsten war", sagte dagegen Herta Nickel. ,,Ich hätte nicht gedacht, dass diese moderneren Lieder so gut sind. Aber das ging richtig unter die Haut."

Eine weitere Besonderheit war die etwas andere Version von ,,Jingle Bells": Während ein Teil des Chors die Strophen sang, ließ der Rest im Hintergrund als Sprechgesang das Wort ,,Jingle" in Endlosschleife ertönen. So mancher im Publikum sang leise mit geschlossenen Augen mit. Das kurze, aber stimmungsvolle Konzert ermunterte die Zuhörer am Schluss zu lang anhaltendem Jubel.

 

 

Darmstädter Echo Juli 2009

Summertime vor dem Rokoko-Schloss

 

Konzert - Weiterstädter Jazz- und Popchor „Expression 88" und das Quartett brillieren vor historischer Kulisse

 

 

BRAUNSHARDT. „Summertime“ überschrieb der Jazz- und " Pop Expression 88" sein Konzert " im Braunshardter Schlosspark. Passender hatte der Spätnachmittag vor der Kulisse des Braunshardter Rokokoschlosses nicht betitelt werden können. Rund um die Freitreppe vor dem roten Salon hatten rund 300 luftig gekleidete Besucher Platz genommen. Manche hatten die Umrandung des Springbrunnens als Sitzgelegenheit den Gartenstühlen vorgezogen. Kinder tollten in dem zurzeit wasserlosen Becken umher, ein Mädchen vertrieb sich die mit Radschlagen. Und nach dem heftigen Regenguss vom Vorabend, strahlte die Sonne ungetrübt.

 

Doch allein deswegen waren die Besucher aus Nah und Fern nicht gekommen. Angelockt hatte sie der bekannte kraftvolle Vocalchor aus Weiterstadt unter seinem Dirigenten Wolfgang Diefenbach. Schon der erste Song „On the sunnny side of the street“, mit Temperament und Leidenschaft gesungen, ließ die Füße der Zuhörer nicht zu Ruhe kommen, sie wippten im Takt begeistert mit. Zwar stand der nächste Titel „Singing in the rain“ zum Gluck konträr zur Witterung, umso kraftvoller und melodisch zugleich erklang der schwierige sechsstimmige á Capella-Satz in den Schlosspark. Das Lied „Georgia on my Mind" ist die offizielle Hymne des Bundesstaates Georgia, den darin enthaltenen Solopart sang Dorothee Michiels mit ihrer klaren Sopranstimme. Bei all den Songs beeindruckten die 40 Sängerinnen und Sänger mit einem großen Stimmvolumen, mit Fröhlichkeit und Hingabe. Sie rissen damit das Publikum zu Applaus und Bravo' rufen heraus.

 

Die Pause nutzten die Besucher, um im Park zu wandeln oder sich über das bis dahin Gehörte auszutauschen. „Besonders das California Medley war ausdrucksstark und mitreisend“, schwärmt  Doris Laier. „Die englischen Songs bringen Lebensgefühl rüber, wenn sie so voller Fröhlichkeit gesungen werden“, sag Uschi Röhrig, selbst Chorsängerin beim Chor Braunshardt. Dann gehörte die Freitreppe dem Quartett „Finally Four", der Tenorstimme des Arrangeurs und Kopf des Ensembles, Clemens Schäfer, dem Bariton Ulrich Diehl und den gewaltigen Frauenstimmen von lsidora Diefenbach und Dorothee Michiels. Die Vokalisten präsentierten das Beste aus Swing, Latin und Pop. Begleitet wurde das Quartett von Thomas Peter-Horas (Piano), Udo Betz (Bass) und Uli Schiffelholz (Drums). wgf

 

 

Darmstädter Echo April 2008

Musik voller Fröhlichkeit

Konzert - Weiterstädter Jazz- und Popchor "Expression 88" feiert zwanzigjähriges Bestehen - 560 Besucher im Bürgerzentrum

 

 

WEITERSTADT. Ein Fest für Sin­ne erlebten rund 560 Besucher in dem Weiterstadter Bürgerzentrum. Ohr und Auge wurden glei­chermaßen verwöhnt. als am Samstagabend der Weiterstädter Jazz- und Popchor "Expression 88" mit dem Konzert "Do you re­member" seinen 20. Geburtstag feierte. Schon immer waren es Komponisten von Weltrang, wie Cole Porter, George Gershwin, Paul Simon, Freddi Mercury und viele andere, die des Chorleiters Wolfgang Diefenbachs Weiter­städter Elitetruppe reizte. An die­sem Abend stellten die 41 Sänge­rinnen und neun Sänger Höhe­punkte aus früheren Konzerten aber auch neue Stücke vor.

 

Chorleiter Diefenbach ver­steht es immer wieder, sowohl die gesangliche Leistung als auch Ausdruckskraft des Chors von Jahr zu Jahr steigern. Ausschlaggebend aber ist die seit 20 Jahren ungebrochene Begeisterungsfähigkeit der Sänger.

 

Der Fußboden vibrierte, wenn sich der Rhythmus von der Bühne auf viele hundert Füße übertrug. Ovationen gab es schon vor der Pause, besonders bei dem "Sister Act Medley", denn als die singenden Nonnen ihr Kostümierung abwarfen und mit bunten Kleidchen weiter rockten, raste das Publi­kum. Aber auch die Solisten Gabriele Draudt, Dorothee Michiels und Alfred Drechsler feierte das Publikum mit reichlich Applaus. VieI Beifall erhielten Dirigent Diefenbach nach einem Solo mit der Querflöte und das Vocal En­semble „Le Courage" aus Nie­dernhausen. Mit diesem Chor ist Expression 88 seit Jahren freundschaftlich verbunden. Gefühlvoll begleitete die "Rock Magic Band" Chor und Solisten.

 

War der erste Teil schon mit Höhepunkten gespickt, so steiger­te sich die Weiterstädter Gesangstruppe nach der Pause mit noch anspruchvolleren Titeln und viel rhythmischer Bewegung bei ,,Bo­hemian Rhapsody (Queen),  „You are the Sunshine" (Steve Wonder), dem Paul Simon Medley und "Night and Day" (Cole Por­ter). Und die Zuschauer wippten mit. "It's raining men" und zwei zugaben setzten den Schluss­punkt unter zwei unterhaltsame Stunden. Sänger Henry Bienek führte so ganz nebenbei als Moderator mit vielen interessanten Informationen durch das Pro­gramm.

 

„Es war ein tolles Erlebnis. Die Musik der Gruppe geht unter die Haut", waren sich Sigrid und Manfred Mörtel einig. „Rhyth­mus, Stärke und Kraft in Stimme, Freude beim Singen Iieß mich ein wundervolles Konzen erleben", sagt Rena Bayer aus Darmstadt, die die Gruppe zum ersten Mal hörte. Neben Chorleiter Diefen­bach sind Brigitte Stadahl, Gabi Spamer und Alexander Franz von der ersten Stunde an dabei. Sta­dahl: "Der Gewinn des Hessi­schen Chorwettbewerbs hat uns zusammen geschweißt. Wir füh­len uns alle in der Gemeinschaft sehr wohl." wgf

 

Darmstädter Echo vom 19.12.2006

Wuchtige Weihnachten
Konzert: Viele Chöre aus der Darmstädter Region in der Jahrhunderthalle Frankfurt-Höchst

leer

 

FRANKFURT. Wolfgang Diefenbach liebt Großveranstaltungen. Der Dirigent aus Niedernhausen gründete 1985 das Landes-Jugend-Jazz-Orchester Hessen „Kicks and Sticks“ und leitet den Weiterstädter Chor „Expression 88“ seit seiner Gründung vor 18 Jahren. 2002 hatte er die Idee zu dieser vorweihnachtlichen Großveranstaltung mit der genannten Big-Band, verschiedenen Chören und einem Sinfonieorchester unter dem Titel „Crossover X-Mas“. Die dritte Ausgabe lockte am Sonntag unter dem Motto „The Sound Goes Big“ über zweieinhalbtausend Zuhörer in die Jahrhunderthalle nach Frankfurt-Höchst.

Verstärkt wurde das Weiterstädter Ensemble am Sonntag noch durch den Konzertchor aus Darmstadt. Hinzu kam das Vokal-Ensemble „Le Courage“ aus Niedernhausen, das ebenfalls von Diefenbach geleitet wird, als Gastgeber. Mit dem Wixhäuser Kinderchor „Just Amasing" kamen somit gut 200 Sänger zusammen. Als dann noch die Musiker der Baden-Badener Philharmonie das Podium betraten und neben der Jugend-Big-Band Platz nahmen, wurde es sogar auf der riesigen Bühne eng.

Entsprechend wuchtig erklang zu Beginn „Joy to the World“. In diesem dicken musikalischen Pelz fiel es dem amerikanischen Tenor Ken Norris leicht, „White Christmas“ fast noch weicher als Bing Crosby zu intonieren. Aus Vancouver war zudem die gazellenhafte Blues-Sängerin Dee Daniels angereist, die dem Abend einen Hauch von Soul verlieh. Und dass der hessische Jazz sich um den Nachwuchs kaum Sorgen machen muss, zeigten die Solisten Benjamin Steil am Altsaxofon und Florian Sperzel am Flügelhorn.

Weihnachtliche Musik gibt es auf dem ganzen Erdball. Diesem interkulturellen Ansatz entsprechend, spielte der Japaner Masakazu Nishimine die „Taiko“, eines der ältesten Instrumente der Welt. Mit nackten Oberkörper bearbeitete er die Riesentrommel, bis der Beifall die gewaltigen Schläge nahezu übertönte. Leise Klänge waren am Sonntag in der Jahrhunderthalle zwar selten, sie wirkten dann aber um so faszinierender. So provozierten die Kinder aus Wixhausen mit dem afrikanischen Weihnachtslied „Dry Your Tears Africa“ einen frenetischen Applaus des Publikums.

Von der Aufnahme wird, wie bei den früheren Veranstaltungen auch, ein Album produziert. Es ist bei den beteiligten Chören erhältlich sowie im Internet unter www.crossover-x-mas.de.

 

mand
19.12.2006

 

 

Darmstädter Echo vom 10.07.2006

 

 

BRAUNSHARDT. Eine würdigere Begrüßung konnte sich das „heimgekehrte“ Braunshardter Rokokoschlösschen nicht wünschen. Zwei hessenweit bekannte Weiterstädter Vereine, der Jazz- und Popchor Expression 88  und die Count City Big Band aus Gräfenhausen „swingten“ am Freitagabend vor der Fassade des 1760 erbauten Luisenflügels. Davor saßen im Halbrund etwa 300 Besucher. Viele davon nahmen das von der Stadt Weiterstadt erworbene Kleinod erstmals aus nächster Nähe wahr.

Die Freitreppe vor dem einstigen Speisesalon diente den 35 Sängern als Bühne. Fröhlich und voller Leidenschaft zelebrierten sie acht ganz unterschiedliche Stücke auf einem hohen Niveau. Nicht nur mit der Stimme, mit dem ganzen Körper schienen sie zu singen. Ihre Begeisterung schwappte schnell auf die Zuschauer über. Bei noch blauem Himmel beschwor der Chor unter Leitung von Wolfgang Diefenbach mit dem Song „On a clear Day“ aus dem gleichnamigen Musical, dass es auch an diesem Abend so bleiben möge.

Felix Mendelssohn Bartholdy hätte seine Freude gehabt, wie seine sechs Lieder aus dem Opus 59 „O Täler weit“ in verjazzter Form  klangen. „Ein extrem hoher Schwierigkeitsgrad, dies so zu singen“, wie der Dirigent hinterher bestätigte. Ob „Mood Indigo“, „All things you are“ von Duke Ellington, „St. Louis Blues”, „Close to you“,  „Gitarren spielt auf“ – die Melodien gingen ins Ohr. „Mitreißend, die Bohemian Rapsody“, sagte ein Zuschauer. Viele Füße wippten auch bei der von Henry Bienek moderierten  amüsanten „Gesangstunde“ im Takt mit.

Die Füße blieben auch in Bewegung, als im zweiten Teil die Count City Big Band unter Leitung von Sven Adelberger fetzige Musik in den Park schickte. Originalarrangements von Duke Ellington, Sammy Nestico, Peter Herbolzheimer und vielen anderen sind Markenzeichen dieser Gräfenhäuser Band. „A warm Breeze“, eine warme Brise, war es mindestens, was sie ihren Instrumenten entlockten, oft aber eher ein gewaltiger Sturm. Bei fast jedem Stück bestachen Solisten mit ihrem ganz typischen Sound.

Gesangssolistin Dorothee Michiels brillierte bei „Agua de Beber“ und „Alright; okay; you win“. Gewonnen hatten vor allem die Zuschauer. Rolf Schuster aus Gräfenhausen meinte etwa: „Ein geglücktes Arrangement von Chor und Bigband in einer romantischen, aber prickelnden Atmosphäre.“   

 Zum Abschluss traten noch einmal beide Formationen mit dem Titel „Blue Moon“ gemeinsam in Aktion. Zwar konnte der Mond weder blau noch überhaupt gesichtet werden, denn dunkle Wolken zogen von Westen her auf. Blitze zuckten in der Ferne und überstrahlten für Sekunden die stimmungsvolle Atmosphäre der Lichterketten im Park. Doch Blitz und Donnergrollen verhinderten nicht den Höhepunkt des Abends beim gemeinsamen Auftritt von Chor und Big Band.

Als die letzten Töne verklangen, kündigten die ersten Regentropfen den später einsetzenden Wolkenbruch an. Im „kleinen Schwarzen“ und im dunklen Anzug brachten die Akteure ihre Instrumente, Stühle und Bänke in Sicherheit. Ein letzter Swing an diesen Abend im letztlich nassen Park.

 

WERNER G. FELDMANN
10.7.2006

 

Darmstädter Echo vom 23.11.2004
Ein großer Tag für einen kleinen Chor Konzert: Die Weiterstädter Jazz- und Popsänger von Expression 88 zeigten in der "Alten Oper" Frankfurt ihr Können - Ein bleibendes Erlebnis

Von Werner Feldmann:
WEITERSTADT. Seinen wohl größten Auftritt hatte der Weiterstädter Pop-Chor Expression 88 am vergangenen Samstag: In der Alten Oper Frankfurt standen die 35 Sängerinnen und Sänger bei dem "Crossover-X-Mas" Konzert ihres Dirigenten Wolfgang Diefenbach auf der großen Bühne des ehrwürdigen Hauses. Je nach Stimmlage waren die Weiterstädter in dem Riesenchor von zweihundert Sängern, alle mit geschulten Stimmen, verteilt. Ein gewaltiges Klangvolumen erfüllte den großen Konzertsaal, als der Dirigent den Taktstock erhob. Ganz gleich, ob "America" aus Leonard Bernsteins "Westside Story" oder das "Hallelujah" von Georg Friedrich Händel erklang, die Zuschauer in dem fast ausverkauften Konzerttempel erlebten musikalische Sternstunden. Denn nicht nur das Heer von "Meistersingern" hatte der Chorleiter aufgeboten. Auch das von ihm geleitete Orchester der Baden-Badener Philharmonie und das Hessische Landesjugend-Jazzorchester füllten die Bühne. Dass sie mit internationalen Stargästen wie der kanadischen Sängerin Dee Daniels - von der es heißt, sie gehöre zu den großen Stimmen unserer Zeit - und dem großartigen Posaunisten Jiggs Wigham auftreten durften, wird von den Expression-Sängern als ein bleibendes Erlebnis bewertet. "Da lassen sich auch die Strapazen des Tages leicht wegstecken", sagt Brigitte Stadahl müde, aber glücklich nach dem Konzert.



Der arbeitsreiche Tag hatte schon mittags um 12 Uhr mit der Probe des gesamten Ensembles begonnen. Bis 18.30 Uhr ließ Dirigent Diefenbach die 360 Sänger und Musiker Gleichklang und Harmonie üben. Unmittelbar nach der Probe beantworteten dann die Weiterstädter "Troubadoure" begeistert ECHO-Fragen. Sie schilderten ihre Eindrücke, kurz bevor der große Auftritt begann: "Für mich ist das ein großes Erlebnis, auf dieser Bühne mit einem professionellen Orchester zu proben, auch wenn so oft die gleiche Stelle zu singen war", sagt Dorothee Michiels. "Die Atmosphäre zusammen mit 360 Leuten auf einer so großen Bühne zu stehen, ist beeindruckend", schwärmt Armin Wehrle. Da zu Hause in den Proben nur Teilstücke für das Konzert geübt werden konnten, war für Helga Janning das Zusammenwachsen der einzelnen Puzzlestückchen zu einem Gesamtbild faszinierend. Spannung, Lampenfieber? "Natürlich", gibt Brigitte Stadahl zu. Begeistert von dem Miteinander so unterschiedlicher Klangkörper zeigt sich auch Moderator Heinz Günter Heygen vom Hessischen Rundfunk, der während der Proben ebenfalls am Rande der Bühne die Akteure beobachtet. "Mir gefällt die Begeisterung der Sänger und Musiker und die Einzigartigkeit des Programms, das ich nachher moderieren muss. Es ist kein Weihnachtskonzert und doch eines. Aber fern von dem üblichen Gesülze." Für die Weiterstädter Sänger war es ein stressiger, spannungsgeladener, aber ganz großer Tag, wie Bettina Ackermann bestätigt.
Darmstädter Echo vom 18.11.2004
Töne wie "ein rohes Ei" "Expression 88": Dirigent Wolfgang Diefenbach arbeitet seit 1988 erfolgreich mit etwa 35 Sängern in Weiterstadt

Von : Melanie Neumann
Singe, wem Gesang gegeben, sagt ein Sprichwort. Immer mehr Menschen entdecken den Gesang als Freizeitaktivität wieder. Konzerte füllen selbst große Hallen. Chöre haben Zulauf, seitdem sie sich nicht mehr ausschließlich mit traditionellem deutschem Liedgut beschäftigen, sondern sich auch zeitgenössischen Melodien geöffnet haben. In einer Serie stellt das ECHO eine Auswahl von Chören im Landkreis, ihr Repertoire und ihre Leiter vor. WEITERSTADT. Wer glaubt, Chorleiter werfen mit Fachbegriffen aus der Musik nur so um sich, der liegt falsch. Es gibt Dirigenten, die werden nicht müde, immer neue Metaphern zu entwickeln, um den Sängern ihre Vorstellungen vom Sound zu vermitteln. Einer wie Wolfgang Diefenbach zum Beispiel, Leiter des Weiterstädter Jazz- und Popchors "Expression 88". Er greift zurück auf seine ersten Kochversuche, wenn die Sänger ein Stück besonders zart beginnen sollen: "Wie ein rohes Ei ist der Anfang." Sport fällt ihm ein, wenn nicht kantige, sondern federnde Akzente gefordert sind: "Alle Töne kicken, ja, Tennis bitte!" Denn Noten abzusingen, ist nur die eine Seite. Um einen bestimmten Klang zu realisieren, kommt es auf die Vorstellung an, sprich: "In eurem Kopf muss der Bildschirm aufgehen." Das trainiert Diefenbach mit den Sängern bereits seit der Gründung 1988. Damals waren die Weiterstädter einer der ersten Chöre, die Wege abseits des klassischen Repertoires gesucht haben. "Ich wollte etwas finden, was jungen Leuten Spaß macht", erzählt der 53 Jahre alte Dirigent aus dem Taunus. Mit seiner Mischung aus Swing, Blues, Gospel und Pop scheint Diefenbach richtig zu liegen. Die stabile Zahl von etwa 35 Mitgliedern und die ansehnliche Liste von Konzerten beweisen dies. Und nun steht etwas Großes ins Haus. Der international geschätzte, klassisch ausgebildete Dirigent leitet neben dem Weiterstädter Chor nämlich noch weitere Formationen, unter anderem das Vocal Ensemble "Le Courage" und das Landesjugend-Jazzorchester. Er pflegt Kontakte zu anderen Orchestern und Solisten, und hat für ein Weihnachtskonzert am Samstag (20.) in der Alten Oper Frankfurt die Strippen gezogen. Helga Janning, seit drei Jahren im Weiterstädter Chor, findet es spannend, mal in so einem großen Haus zu singen. Nicht, weil es besonders aufregend wäre: "Wenn ich zwischen 200 Leuten stehe und singe, bin ich nicht aufgeregt", sagt sie, "da sind ja genug andere um mich herum." Sie freue sich, einmal hinter die Kulissen der Alten Oper schauen zu können. Für die Musik, die sie jetzt mit Begeisterung singe, habe sie sich lange Zeit gar nicht interessiert, erzählt die junge Frau. Aber dann kam sie mit jemandem zusammen, der Jazzmusiker war. Der Lebenspartner hat gewechselt, der Jazz ist geblieben. Nun proben sie und die anderen Sänger von Expression 88 im Kindergarten im Braunshardter Schloss. Doppelprobe, das heißt von 19 bis 21.30 Uhr. Der Tag des großen Konzerts steht vor der Tür, bis dahin müssen "Brand New Day" (aus: Der Zauberer von Oz), "Bridge Over Troubled Water" (Paul Simon), "White Christmas" (Irving Berlin) und viele andere Songs sitzen. "Ich kann auch das andere", sagt Diefenbach und meint klassische Musik. "Aber die Leute im Chor haben sich auf diesen Stil festgelegt." Mittlerweile gebe es so viel anspruchsvolle Literatur in Jazz und Pop, dass eine interessante Chorarbeit möglich sei. Oft nähmen Dirigenten Songs aus der U-Musik ins Repertoire, um neue Sänger zu gewinnen. Von der "Gospelkrücke" halte er aber gar nichts, denn gut gemacht erfordere auch diese Musik sängerisches Können, sagt Diefenbach. Wer denn bei den Weiterstädtern mitsingen möchte, sollte Töne treffen. "Es gibt auch ein Vorsingen - ein entspanntes", fügt der Leiter hinzu. "Expression 88" probt immer montags von 19 bis 20.30 Uhr im Braunsharder Schloss. Info unter www.expression88.de
Darmstädter Echo vom 15.10.03
Musikalische Farbtupfer im Bürgerhaus Konzert der Jazz und Popchor „Expression88“ feiert mit einem Auftritt in Weiterstadt sein fünfzehnjähriges Bestehen – Ein Programm für Auge und Ohr bekommt reichlich Beifall!

Von Werner Feldmann: Weiterstadt
So wie bei einem Feuerwerk eine neue Leuchtrakete die vorhergehende mit bunten Strahlen übertrifft, so überstrahlte beim Konzert des Jazz-Pop-Chors „Expression 88“ jeder neue Programmpunkt den vorherigen. Mehr als 500 Zuschauer feierten mit dem Ensemble dessen fünfzehnjähriges Bestehen im Weiterstädter Bürgerhaus. „Schon der erste Auftritt hat mich fasziniert und dann ging es furios weiter“, schwärmte Werner Hamm. Mit dem Lied „Celebration“ gratulierte sich der Chor erst einmal selbst zu dem, was er seit der Gründung erreicht hat. „Es wäre fast abendfüllend, wolle man alle Erfolge aufzählen, sagte Rundfunk und Fernsehmoderator Elmar Bartel, der nicht nur den Abend moderierte, sondern auch mehrfach als Solist auftrat und im Duett mit Dorothee Michiels Frank Sinatras „Something Stupid“ beisteuerte. Ob die „Expressions“ a capella sangen („As Tears go by“) oder ob sie in Begleitung der Band „Rock Magic“ Cole Porters „Night and Day“ zelebrierten, von Anfang an rissen sie das Publikum mit. Die Sänger vereinnahmten Auge und Ohr gleichermaßen. Das Publikum quittierte es mit brausendem Beifall. Leuchtende Farbtupfer waren nicht nur die grazil dynamische „Dance Company“ aus Hofheim, auch als die Frauen bei ihrem Soloauftritt bunte Rücke über ihre schwarzen Kleider streiften und mit dem „African Medley“ singend und swingend die Bühne beherrschten, begeisterte die Zuschauer. Dass Chorleiter Wolfgang Diefenbach, unter anderem ist er auch künstlerischer Leiter des „Landesjugend-Jazzorchesters“, musikalisch in jeder Hinsicht Herr der Töne ist, bewies er mit seinem „Querflötensolo. Begleitet wurde seine zarte Musik von Band und den beiden Tanzpaaren aus Hofheim. Stimmliches Feingefühl und rhythmische Vielfalt bewies der Chor insgesamt, aber welche kraftvollen Stimmen darin steckten, wurde deutlich, als die Solisten Dorothee Michiels, Renate Kunze, Graziella Phalbusch, Antje Sine, Brigitte Stadahl, Henry Bienek, Alexander Franz, Helga Janning und Helmut Zander vor dem Mikrofon standen. Arrangement und Choreographie entwickelte Dorothee Michiels, die damit selbst Diefenbach mit ihren Ideen überraschte:“ Es war ein professionelles Drehbuch.“ Else Bühler: „Das Arrangement war neben der stimmlichen Qualität zauberhaft.“